An der Westküste weiter Richtung Süden

Die heutige Tour begann mit einer Fahrt durch das Burrengebiet, einem großen Kalksteingebiet. Den ersten Halt machten wir zur Besichtigung vom Poulnabrone Dolmen, einem etwa 4000-5000 Jahre altem Megalithgrab. Zwar hatten wir Regen, aber als alter Irlandurlauber hat man dafür nur noch ein müdes Lächeln übrig. Die Irländer selber behaupten ja, dass man in ihrem Land alle 4 Jahreszeiten an einem Tag erleben könne – der Winter blieb uns noch erspart.
Die Grabstätte ist wirklich beeindruckend und die karge Landschaft bringt kleine wunderschöne Blumen hervor, darunter sogar sehr schöne wilde Orchideenarten.

Auf der Weiterfahrt klarte es rasch auf, so dass wir bei wirklich gutem Wetter am Höhepunkt der heutigen Tour, den Cliffs of Moher, ankamen. Ich war der Meinung, auch schon kräftigen Wind erlebt zu haben, aber was am Aussichtspunkt für ein regelrechter Sturm herrschte, hätte ich nicht erwartet. Das machte den Blick auf die Klippen aber nur noch beeindruckender. So langsam verstehen wir gut, warum die Irländer so stolz auf ihr Land sind, dabei haben wir noch längst nicht alles gesehen.

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Die Mittagspause machten wir an der Atlantikküste in Lahinch Beach. Hier konnten wir Surfer beim Training beobachten – das Verlangen nach eigenen Badeaktivitäten hielt sich angesichts der Wassertemperatur aber deutlich in Grenzen. So genossen wir also nur die schöne Aussicht und ließen es uns schmecken.

Für den Nachmittag war noch ein Abstecher zu Bunrathy Castle vorgesehen, einem alten Schloss mit Parkanlage. Hier war auch ein Museumsdorf zu bestaunen sowie eine kleine Kirche mit einem wunderhübschen Blumengarten ganz in der Nähe.

Voller neuer Eindrücke machten wir uns auf den Weg zu unserem Etappenziel, einem Hotel in Killarny, welches wir pünktlich zum Abendessen erreichten.

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