Archiv der Kategorie: Urlaub Irland 2012

Letzte Etappe zurück nach Dublin

Wie schnell vergeht so ein Urlaub? Grundsätzlich zu schnell!
Heute waren wir schon auf der letzten Etappe in Irland, die uns zurück nach Dublin führte. Auf dem Weg lagen aber noch sehr interessante Sehenswürdigkeiten!

Ein Höhepunkt war der Besuch vom Rock of Cashel mit Cormac Chapel. Nicht nur die Aussicht von diesem hohen Punkt war überwältigend, die Bauten aus dem Mittelalter haben ihren besonderen Reiz nicht verloren. Unsere Reiseführerin ließ es sich nicht nehmen, uns persönlich durch die Anlage zu führen und die vielen Sehenswürdigkeiten ausführlich zu erklären.

Auf dem weiteren Weg nach Dublin gab es noch einen Zwischenstop in Kilkenny, einem der schönsten Städte Irlands. Das Städtchen bietet nicht nur vielfältige Einkaufsmöglichkeiten sondern mit Kilkenny Castle auch ein Schloss mit einem wunderschönen Garten. Dass wir hier das bisher beste Eis des Sommers gegessen haben, sei nur am Rande erwähnt.

In Dublin angekommen, haben wir noch einen Stadtbummel gemacht. Da es bereits später Nachmittag war, konnten wir eine pulsierende Metropole erleben, in der viele Leute eilig unterwegs sind, andere aber herumschlendern und genau wie wir auch Zeit haben, die wunderschönen Bauwerke in Ruhe zu betrachten.

Leider mussten wir in Dublin auch unsere Reiseführerin verabschieden, die Rückreise nach Deutschland treten wir ja ohne sie an. Sie hat durch ihre nette Art und den Stolz auf ihr Land wirklich verstanden, uns die Schönheit des Landes zu zeigen und und die Geschichte und Kultur des Landes näher zu bringen. Wo werden einem sonst schon irische Lieder vorgesungen und die Bedeutung erklärt?

Den Tag lassen wir mit einem Glas Guinness ausklingen und werden uns morgen in aller Frühe auf die Heimreise begeben.

Ring of Kerry – oder: irische Regenzeit

Bei einer Rundreise über die schöne Insel muss man damit rechnen, dass das Wetter gerade andere Pläne hat, als für super schöne Sicht und blauen Himmel zu sorgen.
Dass es aber gleich so ungemütlich werden würde, hätten wir uns wirklich nicht vorgestellt und das auch noch auf einem der wohl landschaftlich schönsten Teil der Reise (mussten wir uns leider sagen lassen).
Nun ja, die Reisegruppe war weiterhin guter Laune und hoffte auf Besserung der Lage. Die Erläuterungen, was man links und rechts unter besseren Wetterbedingungen sehen könnte, waren dennoch sehr interessant und ließen rasch den Entschluß reifen: Diese kleine Rundtour muß irgendwann wiederholt werden!

Natürlich gab es trotzdem jede Menge Zwischenstops, bei denen auch fotografiert wurde. Bilder bleiben wir aber vorerst schuldig, dieser Tag muss erst noch weiter reifen und in der Erinnerung schöner erscheinen.

Der Abend des Tages hielt noch eine kleine Überraschung parat. Im kleinen Kreis konnten wir bei der Generalprobe zu “Dance on the Moon” zusehen. Die Darbietung von irischer Musik und Stepptanz machten den Abend zu einem tollen Erlebnis.

An der Westküste weiter Richtung Süden

Die heutige Tour begann mit einer Fahrt durch das Burrengebiet, einem großen Kalksteingebiet. Den ersten Halt machten wir zur Besichtigung vom Poulnabrone Dolmen, einem etwa 4000-5000 Jahre altem Megalithgrab. Zwar hatten wir Regen, aber als alter Irlandurlauber hat man dafür nur noch ein müdes Lächeln übrig. Die Irländer selber behaupten ja, dass man in ihrem Land alle 4 Jahreszeiten an einem Tag erleben könne – der Winter blieb uns noch erspart.
Die Grabstätte ist wirklich beeindruckend und die karge Landschaft bringt kleine wunderschöne Blumen hervor, darunter sogar sehr schöne wilde Orchideenarten.

Auf der Weiterfahrt klarte es rasch auf, so dass wir bei wirklich gutem Wetter am Höhepunkt der heutigen Tour, den Cliffs of Moher, ankamen. Ich war der Meinung, auch schon kräftigen Wind erlebt zu haben, aber was am Aussichtspunkt für ein regelrechter Sturm herrschte, hätte ich nicht erwartet. Das machte den Blick auf die Klippen aber nur noch beeindruckender. So langsam verstehen wir gut, warum die Irländer so stolz auf ihr Land sind, dabei haben wir noch längst nicht alles gesehen.

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Die Mittagspause machten wir an der Atlantikküste in Lahinch Beach. Hier konnten wir Surfer beim Training beobachten – das Verlangen nach eigenen Badeaktivitäten hielt sich angesichts der Wassertemperatur aber deutlich in Grenzen. So genossen wir also nur die schöne Aussicht und ließen es uns schmecken.

Für den Nachmittag war noch ein Abstecher zu Bunrathy Castle vorgesehen, einem alten Schloss mit Parkanlage. Hier war auch ein Museumsdorf zu bestaunen sowie eine kleine Kirche mit einem wunderhübschen Blumengarten ganz in der Nähe.

Voller neuer Eindrücke machten wir uns auf den Weg zu unserem Etappenziel, einem Hotel in Killarny, welches wir pünktlich zum Abendessen erreichten.

Durch das wild romantische Connemara

Der Tag begann – für Irland um diese Jahreszeit nicht ganz untypisch – mit leichtem Regen. Da wir sowieso die erste Zeit mit dem Bus unterwegs waren, störte es kaum.
Erster Halt war in Drumcliff an der Kirche, auf dessen Friedhof der berühmte irische Dichter W. B. Yeats begraben ist.
Weiter ging es in Richtung Süden. Hier besuchten wir den Killarny-Fjord, Irlands einzigen Fjord. Das Wetter war noch recht durchwachsen, so dass wir sehr landestypische Fotos machen konnten – etwas Regen und Nebel gehören eben dazu.

Über Westport gelangten wir direkt ins Connemara. Den ersten Halt machten wir am Kylemore Abbey. Hier überraschte uns eine wunderschöne Parkanlage am Pollacappul Lake, in dem dieser schloßähnliche Herrensitz eingebettet ist. Bei etwas Sonnenschein war dies ein willkommenes Fotomotiv.

Anschließend fuhren wir über kleine Straßen durch die für Connemara typische Torfmoorlandschaft. Hier sind immer wieder kleine Seen eingebettet, die Landschaft hält einen trotz einer gewissen Kargheit schnell gefangen.
Überall sind Schafe zu sehen, die teilweise auch die Straße als ihr typisches Revier beanspruchten.

Zum Abschluß des Tages fuhren wir über Galway zum Hotel in Kinvara. Am kleinen Hafen am Atlantik konnten wir noch einen schönen Sonnenuntergang betrachten und natürlich auch fotografieren.

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Zwischenbericht: Die Iren

Man kann es nicht anders beschreiben, die Iren sind wirklich nett zu ihren Touristen. Immer hilfsbereit, ertragen sie auch hilfloses englisches (??) Gestammel und erraten zielsicher, wie sie helfen können.
Wenn eine Reisegruppe oder auch einzelne Personen mitten im brodelnden Verkehr in einer Kleinstadt die Straße überqueren wollen, wird gern schon mal angehalten und man wird freundlich über die Straße gewunken.
Bis weit in die Nacht hinein ist man fröhlich in den Gassen unterwegs und jeden Morgen gegen 6 Uhr beginnt man mit einem Motor-Laubbläser und Kehrmaschine die Straßen und Wege für den kommenden Tag frisch zu machen. Lärm ist hier Nebensache!
Fazit: Ich mag sie, diese Iren! 

Ein Tag im Donegal

Bestens vertraut mit den Tücken vom irischen Wetter machten wir uns heute auf den Weg, um die Region Donegal zu erkunden.
Erstes Ziel war Donegal Castle, eine wunderbar restaurierte kleine Burg. Hier nahmen wir an einer interessanten Führung teil. Die Erläuterungen wurden sehr gut verständlich und mit dem nötigen Humor von einer netten Dame dargeboten, so dass wir einiges über das Leben der früheren Besitzer erfahren konnten. Mit wie wenig Platz man früher auskam…

Weiter ging es in Richtung Atlantikküste zum Dorf Killybegs, dem größten Fischereihafen Irlands. Die Landschaft wurde zunehmend wilder, blieb aber immer noch genauso atemberaubend grün. Nach einer stärkenden Mittagspause neben dem Hafen in Killybegs ging es auch schon weiter Richtung Glenveagh Nationalpark. Hier hat uns ein Shuttlebus zum kleinen aber feinen Glenveagh Castle gebracht. In einer Führung haben wir wieder alles Wissenswerte über dieses Castle und auch die herrlichen Gartenanlagen erfahren, die es umgeben.

Nach einem leckeren Abendessen genossen wir zum Abschluß des Tages das Fußballspiel der deutschen Mannschaft gegen Italien. Mit Guinness und irischem Cider ertrugen wir auch die verdiente Niederlage unserer Mannschaft. Die deutsche Fahne am Bus werden wir dennoch nicht verstecken!

Unterwegs in Nordirland

Nach einem reichhaltigen und wieder einmal sehr lustigem Frühstück – unsere Reisegruppe wächst immer besser zusammen – ging es heute in Richtung Nordostküste von Nordirland. Die Küstenstraße “Causeway Coastroad” bot wunderbare Aussichten. Erstaunlich ist der schnelle Wetterwechsel in der Region, eben noch diesig mit Regenneigung, im nächsten Moment klart es auf und die Sonne scheint.
Das Meer und der Himmel sind hier einfach immer ein besonderer Anblick.

Höhepunkt des Tages war der Besuch der “Giants Causeway” – Basaltsäulen, deren Anblick wirklich überwältigend ist. Hier haben wir uns eine ganze Weile aufgehalten und einfach genossen.

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Zur Mittagspause gab es einen Stop an der Ruine von “Dunluce Castle”. Hier überraschte uns das irische Wetter mit herrlichem Sonnenschein.

Abschluß der Tagestour bildete eine Stadtbesichtigung von Derry. Die begehbare Stadtmauer bot einen herrlichen Ausblick auf die Stadt. Allerdings lernten wir hier die andere Seite des irischen Wetters kennen – uns wurde ein ordentlicher Regenschauer beschert. Ordentlich durchnässt kamen wir dann zum Abend wieder in der Republik Irland in Letterkenny in unserem Hotel an und konnten den Abend mit Fußball (Spanien – Portugal) und einem guten Guinness im Pub abschließen.  

Von Dublin nach Belfast

Nach einem guten Frühstück ging es heute gleich auf Stadtrundfahrt in Dublin. Es ist schon erstaunlich, wie viele imposante historische Bauten es in dieser Stadt gibt.
Die Architektur hat einen hohen Wiedererkennungswert, die liebevoll immer etwas anders gestalteten und andersfarbigen Türen sorgen für Individualität. Ein Höhepunkt war die Besichtigung der St. Patricks Cathedral, einer der berühmtesten Kirchen Dublins.

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Auf der Weiterfahrt nach Belfast genossen wir das üppige Grün und die insgesamt sehr schöne Landschaft. Kaum fragten wir uns, warum es so schön grün ist, fing es auch schon an zu regnen. Auch hier werden dumme Fragen sofort bestraft.
Unsere Reiseleiterin erzählte viel über Land und Leute, an jeder Ecke begegnet einem lebendige Geschichte.

In Belfast haben wir auf einer Stadtrundfahrt die wichtigsten Sehenswürdigkeiten gesehen und hatten anschließend noch genügend Zeit für eine individuelle Erkundungstour.
Belfast ist eine sehr lebhafte Stadt, die neben vielen historischen Bauten auch Merkmale einer modernen Großstadt hat. Da stört auch der für uns immer noch ungewohnte Linksverkehr nicht.

Die ersten Etappen auf dem Weg nach Irland

Warum müssen Reisen ausgerechnet am Sonntag früh um 7 Uhr an einem fremden Bahnhof beginnen? Aber egal. Es erwartete uns ein schicker, nagelneuer Reisebus und ein wirklich netter Busfahrer. Auch die lieben Verwandten und Bekannten, die an der Reise teilnehmen, sind bereits da.

Mit dem Bus ging es nach Rotterdam, denn von dort sollte es per Fähre nach Großbritannien gehen.
Unser Busfahrer fuhr ruhig und besonnen, erklärte zwischendurch die wissenswerten Dinge, hatte Humor und verwöhnte zwischendurch mit 3-Gänge-Menü (Bockwurst, Brot, Senf), selbstgebackenem Kuchen und Kaffee. So lässt es sich reisen, ruck zuck waren wir im Hafen Rotterdam.
Ein Riesending von Fähre verschluckte uns und den Bus und bald ging es los. Die Schaukelei auf See war nicht weiter schlimm und wir haben uns einen netten Abend an Bord gemacht, inklusive Sonnenuntergang gucken vom Sonnendeck.

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Die Nacht war schnell vorbei und kurz nach dem Frühstück waren wir auch schon in Hull.
Von dort ging es mit unserem Bus weiter über die schöne Insel, durch England und Wales bis zum Hafen Holyhead. Von hier waren es nur knapp 4 Stunden mit der Fähre nach Dublin.

Wir sind in Irland!

Tewswoos

Jeder gute Urlaub beginnt für uns irgendwie in Tewswoos. Zwinkerndes Smiley Langsam in das Urlaubsgefühl hineinwachsen, Flipper richtig austoben lassen (wenn andere Terrier dabei sind, kann er so richtig Gas geben) und dann kann es morgen auch schon losgehen. Beim Check der Kamera habe ich gestern abend noch eine Rose fotografiert – scheint zu funktionieren…

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Wir sind schon sehr gespannt, was die nächsten Tage bringen…